Reglement Flexi S16D

Panoz open cockpit: Beispiel für ein Flexi-Auto, wie es einem Vorbild entsprechend gestaltet sein sollte. Klicken für ein größeres Bild

Panoz open cockpit: Beispiel für ein Flexi-Auto, wie es einem Vorbild entsprechend gestaltet sein sollte.
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1. Karosserien

  1. Es sind ab 2006 ausschließlich folgende LeMans-, GT1- und GTR-Karosserien des Herstellers JK PRODUCTS zugelassen:
    JK 7104 1/24 McLaren
    JK 7107 1/24 Corvette Callaway
    JK 7110 4“ Saleen GTS
    JK 71130 4“ Ferrari Maranello w/ wing
    JK 711310 4“ Vette C5R w/separate wing
    JK 7176 4“ Toyota GT 1
    JK 7180 4“ Panoz GTR1 (geschlossen)
    JK 7183 4“ Mercedes CLR
    JK 7185 4“ Cadillac LeMans
    JK 7187 4“ Lola Judd
    JK 7192 4“ Audi R8
    JK 7194 4“ Chrysler LMP
    JK 7196 4“ Panoz LMP
    JK 7198 4“ MG-Lola
    JK 7200 4“ Ascari
    JK 720010 4“ LM Morgan Aero GT w/ wing
    JK 7207 4“ Bentley 03 LMP
    JK 71132 4“ Pagani Zonda
    JK 7106 1/24 Porsche Evo
    JK 7109 4“ Callaway C7R
    JK 7113 4“ Ferrari Maranello
    JK 71131 4“ Vette C5R
    JK 7175 4“ Oldsmobile GT
    JK 7178 4“ Porsche GT 1
    JK 7182 4“ Audi R8C
    JK 7184 4“ BMW V12 LMR
    JK 7186 4“ Panoz open cockpit
    JK 7191 4“ Sintura Judd
    JK 7193 4“ Reynard 2KQ
    JK 7195 4“ Courage C60
    JK 7197 4“ Bentley
    JK 7199 4“ Dome
    JK 72001 4“ LM Morgan Aero GT
    JK 7202 4“ Lister Storm LMP
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    Erlaubt sind beide erhältlichen Karosseriestärken: .007 (mit einem „A“ am Ende der jeweiligen Bestellnummer) oder .010″ (mit einem „B“ am Ende der jeweiligen Bestellnummer). Die oben genannten Karosserien sind unlackiert und müssen mit einem Farbton nach eigener Idee deckend lackiert werden. Es kann natürlich auch nach Original-Vorbild lackiert werden. Zwingend vorgeschrieben ist in jedem Fall der zu jedem Fahrzeug passende, von JK PRODUCTS erhältliche Decal-Satz, der vollständig und nach Vorbild aufgeklebt werden muß. Auf der JK-Homepage gibt es Fotos von fertig lackierten und mit Decals versehenen Karosserien, die als Vorbild dienen. Der Zuschnitt der Karosserien hat ebenfalls nach diesem Vorbild zu erfolgen.

  2. Die oben genannten Karosserien gibt es von JK PRODUCTS auch als fertig lackierte und mit Decals versehene Karosserien (sogenannte „prepainted bodies“). Diese sind natürlich ebenfalls zugelassen, sie sind allerdings nur in .010″ erhältlich.
  3. Kein Teil des Chassis oder des Motors darf von oben betrachtet (auch durch die Fensterscheiben) sichtbar sein.
  4. Die Montage ist mittels Karosserieklammern oder Nadeln („Pin-Tubes“, an der Originalbohrung für die Klammern) durchzuführen.
  5. Alle Karosserien müssen deckend lackiert sein, Fahrzeugscheiben müssen durchsichtig bleiben.
  6. Die Vorder- und Hinterräder müssen von der Seite vollständig sichtbar sein.
  7. Alle Fahrzeuge – egal ob offen oder geschlossen – müssen mit einem maßstabsgetreuen Fahrereinsatz ausgestattet sein, dessen Kopf, Schultern, Arme und Lenkrad dreidimensional sein müssen. Der Einsatz muß mindestens dreifarbig gestaltet sein.
  8. Die Karosserie darf während eines Rennens repariert, aber nicht gewechselt werden.

2. Abmessungen

  1. Die Fahrzeugbreite beträgt maximal 83 mm. Nur die Karosseriebefestigung (Nadel, Klammer) darf die Fahrzeugmaximalbreite von 83 mm minimal (im üblichen Rahmen) überschreiten.
  2. Die Bodenfreiheit darf zu keiner Zeit 0,5 mm (unter dem gesamten Fahrzeug) unterschreiten, ansonsten wird ein Rundenabzug von 5% von dem besten Gesamtergebnis (Rundenanzahl des besten Fahrers) vorgenommen.
  3. Die maximale Höhe der Karosserie beträgt 40 mm über der Fahrbahnoberfläche. Zur einheitlichen Messung ist die Oberseite eines handelsüblichen Testbrettchens maßgeblich.
  4. Der minimale Durchmesser der Hinterachse beträgt mindestens 3/32“ (2,38 mm)
  5. Der Mindestdurchmesser der Vorderräder beträgt 12,5 mm, auch für grafische Nachbildungen.

3. Motoren/Getriebe

  1. Zugelassen sind nur folgende Motortypen:
    1. Parma S16D Motor, Bestellnr. 502
    2. Parma S16D Rotor Motor, Bestellnr. 499
      Erlaubt sind nur die in den Motoren befindlichen Originalanker sowie die Nachrüstanker mit der Bestellnr. 502-AU (= high timed) und 502-TU (= high timed und Kollektor werkseitig abgedreht).
    3. ProSlot SpeedFx S16D Motor, Bestellnr. PS-2001 (Standard-Motor) Erlaubt ist nur der im Motor befindliche Originalanker sowie der Ersatzanker mit der Bestellnr. PS-2007.
    4. ProSlot SpeedFx S16D Motor, Bestellnr. PS-2101 (Blueprinted-Motor)
      Dieser Motor ist mit dem vorgenannten Motor (PS-2001) baugleich, es sind lediglich bereits werkseitig ein Teil der Arbeiten/Maßnahmen durchgeführt, die ohnehin erlaubt sind, siehe nächsten Punkt.
  2. Außer folgenden, explizit aufgeführten Änderungen sind jegliche anderen Maßnahmen an den Motoren unzulässig (Zuwiderhandlungen führen zur Disqualifikation!)
  • Freie Kohlenwahl, Anbringen von Shuntkabel erlaubt. Die Kohlefedern sowie dazu passende Hütchen („spring posts“) sind freigestellt.
  • Die Beschläge (Kohleführungsschächte) müssen die originalen sein, sie dürfen zwar ausgerichtet und fixiert, aber nicht ausgetauscht werden.
  • Ausrichtung und Verklebung der Magnete sind erlaubt. Die Magnete dürfen jedoch nicht durch Hinterfütterung oder extrem dicken Kleberauftrag usw. näher an den Anker gesetzt werden, als es werkseitig vorgesehen ist bzw. als es die Serienstreuung vorgibt. Die engste Stelle zwischen den im Gehäuse eingebauten Magneten muss demnach mindestens 14,2 mm (amerikanisch: .560″) aufweisen.
  • Einbau von Kugellagern ist erlaubt (Festkleben oder anlöten zulässig)
  • Der Kollektor darf abgedreht werden, der Anker darf nachgewuchtet werden, die Welle darf gekürzt werden, die Wicklungen dürfen mit durchsichtigem, harzhaltigen Material vergossen werden.
  • Motorkopf („Endbell“) sowie das Gehäuse dürfen nicht bearbeitet, erleichtert usw. werden. Ausnahmen: Die Abstandshalter im Motorkopf (für die Magneten) dürfen entfernt werden.
  • Am Motorgehäuse sowie am Magneten (auf der zur Hinterachse zeigenden Seite) darf jeweils ein kleines Stück Material entfernt werden, um ein Schleifen der Hinterachse am Motorgehäuse bzw. am Magneten zu vermeiden.

Zähneanzahl sowie Teilung von Ritzel und Spurzahnrad sind freigestellt

4. Chassis

  1. Zugelassen sind zwei- und dreiteilige gestanzte Blechchassis („stainless steel“) aus einer Großserienproduktion.
  2. Die Befestigung des Motors im Chassis ist freigestellt, er darf auch angelötet werden.
  3. Das Chassis darf mit Röhrchen („Pin-Tubes“) versehen werden, um die Karosserie mit Stecknadeln befestigen zu können. Es können vier einzelne Röhrchen freistehend in der Bohrung für die Originalbefestigung befestigt werden oder auch zwei durchgehende Röhrchen (eines vorn und eines hinten) frei schwingend in den Bohrungen der Originalbefestigung aufgehängt werden (sogenannte „Floating Pin-tubes“). Das Röhrchenmaterial ist freigestellt.
  4. Das Pan bei Champion Chassis und baugleichen darf mit Distanzmaterial unterfüttert werden um Pan und Chassismittelteil auf gleiche Höhe zu bringen.
  5. Die Leitkielbohrung darf gängig gemacht werden (nur Entgraten, kein ovales Loch!). Es ist nur ein Leitkiel pro Fahrzeug erlaubt.
  6. Es sind nur Gleitlager mit 3/32“ oder 1/8“ Innendurchmesser erlaubt.
  7.  Die Vorderräder müssen drehbar gelagert sein und müssen in einem Winkel von 90° (+ -10°) zur Fahrbahn stehen und von der Seite sichtbar sein. Alternativ kann man eine grafische (gedruckte) Nachbildung eines Rades an die entsprechende Stelle der Karosserie kleben (erhältlich z.B. von JK)
  8. Reifen aus Silikon sind nicht erlaubt. Es sind keine Hafthilfen wie z.B. Magnete zugelassen.
  9. Das Chassis darf während eines Rennens nicht gewechselt werden.
  10. Es ist ausdrücklich verboten, das Chassis mechanisch zu bearbeiten; weder darf am Chassis gefeilt, gebohrt, gesägt oder geschliffen werden. (Ausnahmen: Leitkielbohrung gängig machen und Motorhalter innenseitig etwas aufweiten). Auch das Löten am Chassis ist nur im begrenzten Umfang erlaubt, siehe nächsten Punkt! )
  11. Teile, die gelötet werden dürfen:
    1. Die Vorderachse darf an den vorgesehenen Durchführungen am Chassis angelötet werden.
    2. Die Hütchen bzw. Nadeln, welche die Vorderräder halten, dürfen an der Achse festgelötet werden.
    3. Die „Pin Tubes“ dürfen an den für die Karosserieklammern vorgesehenen Löchern im Chassis angelötet werden.
    4. Ein ritzelseitig im Motorgehäuse eingebautes Kugellager darf festgelötet werden.
    5. Der Motor darf am Chassis und das Motorkabel am Motor angelötet werden
    6. Zur Motorbefestigung darf zusätzlich ein Winkel von 10 x 10 mm aus max. 1,6 mm starken Stahldraht zwischen Motor und Chassis eingelötet werden.
    7. Es dürfen Motorkabelclips am Leitkiel verwandt werden, das Motorkabel darf daran festgelötet werden
    8. Das Anlöten von zwei Kabelösen auf dem Chassis zur Führung der Stromkabel ist erlaubt
    9. Die Hinterachslager dürfen in den dafür vorgesehenen Chassisöffnungen angelötet werden.
    10. Eine Drahtverstärkung (U- oder V-förmig) am Ende des Chassis darf angelötet werden, siehe Zeichnung:
      drahtverstaerkung-am-chassis

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